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Monday, September 14, 2020

Kletterunfall Oberammergau Frauenwasserl Seil zu kurz - kreisbote.de

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Oberammergau - Mit einem gekürzten Seil zu klettern kann gefährlich werden. Am Wochenende kam es bei einer Familie aus dem Landkreis deswegen zu einem Unfall im Klettergarten Frauenwasser.

Am vergangenen Samstag, 12. September, stürzte ein Mann im Klettergarten Frauenwasser aus einer Höhe von etwa drei Metern auf den Boden. Er war gerade dabei, für seine beiden Kinder ein „Toprope“ einzurichten. Dafür wollte er ihnen das Seil in einer kurzen, leichten Route einhängen. Seine Frau sicherte ihn. Auf zehn Metern Höhe hängte er das Seil in die Umlenkung ein, seine Frau ließ ihn daraufhin ab. Das gekürzte Seil, das weniger als 20 Meter betrug, rutschte ihr durch das Sicherungsgerät und der Mann stürzte zu Boden.

Andere Kletterer leisteten sofort Erste Hilfe und verständigten den Rettungsdienst. Die Bergrettung Oberammergau kam zur HIlfe. Mit dem Hubschrauber „Christoph Murnau" wurde der Mann ins Krankenhaus gebracht.

Unfälle lassen sich durch einen Knoten im Seilende verhindern

Der Knoten im Seilende ist eine wichtige Grundregel beim Klettern. Er soll verhindern, dass das Seil beim Ablassen des Kletterpartners oder beim Abseilen durch die Sicherung rutscht. Immer wieder ist der fehlende Knoten im Seilende die Ursache von Kletterunfällen. Besonders bei gekürzten Seilen kann es schnell gefährlich werden, da die verbleibende Länge des Seiles häufig falsch beurteilt wird. Der Ausrüstungshersteller Petzl gibt Tipps zur Vermeidung von Unfällen dieser Art. (moc)




September 15, 2020 at 12:15AM
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Seil

Klixbüll: Deutschlands erste Flug-Windkraftanlage speist bald Strom ein - NDR.de

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Stand: 14.09.2020 21:06 Uhr  - Schleswig-Holstein Magazin

Die Wiege der Windenergie liegt in Nordfriesland und ein kleines Dorf sticht da besonders hervor: die Gemeinde Klixbüll. Egal ob Windkraft, Photovoltaik oder Dörpsmobil - die Gemeinde hat eigentlich alles rund um das Thema "Grüne Energie" ausprobiert. Am Montag war Energiewendeminister Jan Philipp Albrecht (Grüne) in Klixbüll zu Gast und schaute sich eine ganz besondere Windkraftanlage an, die mit Hilfe eines Drachens Energie erzeugt.

VIDEO: Pilotprojekt: Die erste Flugwindanlage Deutschlands (3 Min)

Seil kann 800 Meter ausgerollt werden

Bei der Anlage in Klixbüll handelt es sich um die erste Flugwindkraftanlage Deutschlands. Der rot-weiß gestreifte Drachen der Pilot-Anlage wird automatisiert gesteuert und hängt an einer Winde, deren Seil auf bis zu 800 Meter ausgerollt werden kann. "Diese Winde dreht sich und betreibt einen Generator, der dann Strom erzeugt", sagt SkySails-Gründer Stephan Wrage und blickt in den strahlend blauen Himmel, dort, wo sein Drachen gerade "Achten" zieht. Eine Ausnahmegenehmigung für den Luftraum über Klixbüll macht es möglich.

Energiegewinnung durch Jojo-Effekt

Wrage erklärt die Funktionsweise des Drachens: "Wenn das Seil ausgerollt ist, fliegen wir den Drachen in den Wind hinein und ziehen ihn dann wieder zurück - wie ein Jojo. Wir ernten den Wind in mehreren hundert Metern Höhe, wo der Wind stark und gleichmäßig weht." Und weil der Konstruktion der Wind und die Schwerkraft zu Hilfe kommen, ist der Energiebedarf in der Rückholphase deutlich geringer im Vergleich zu dem, was vorher an Energie erzeugt wurde. "Das entspricht nur etwa vier bis fünf Prozent", sagt Wrage.

Modell soll konventionelle Anlagen ergänzen

Der Kite einer Flugwindkraftanlage schwebt in der Luft. © NDR
Der Drache kann laut SkySails 200 Kilowatt in der Stunde erzeugen.

Das Pilotprojekt in Klixbüll läuft erst seit Anfang 2018 und wird unter anderem vom Bund gefördert. Mit 200 Kilowatt in der Stunde liegt der Ertrag deutlich unter dem moderner Windkraftanlagen, die gut und gerne drei Megawatt abliefern. Stephan Wrage sieht sein Modell deshalb auch eher als Ergänzung - dafür aber mit Vorteilen gegenüber herkömmlichen Anlagen.

"Der Eingriff in die Natur ist sehr, sehr gering"

"Die Schallemission und die Schattenemission sind viel, viel geringer. Der Betrieb einer solchen Anlage ist total unproblematisch für Mensch und Natur", sagt Wrage und deutet in Richtung Drachen. "Man sieht hier, dass es keine Scheuchwirkung für Vögel gibt - und sollten Vogelschwärme kommen, dann können wir den Drachen ganz schnell in geringe Flughöhen bringen oder landen. Der Eingriff in die Natur ist sehr, sehr gering."

Die Wartungskosten seien höher als bei Windkraftanlagen, sagt SkySails-Mitarbeiter Stephan Brabeck: "Man sieht ja, der Kite ist ein textiles Teil." Seil und Winde würden einmal im Jahr getauscht. Die Anschaffung sei aber 30 Prozent günstiger als bei einer konventionellen Windkraftanlage.

Kommen weitere Flugwindkraftanlagen in SH?

Noch speist die erste Flugwindkraftanlage Deutschlands keinen Strom ins Netz ein. Das soll sich allerdings bald ändern. Der Leitungsgraben liegt bereits, in acht Wochen soll der Anschluss folgen. Wann weitere Flugwindkraftanlagen in Schleswig-Holstein aufgestellt werden, ist nach Aussage von Stephan Wrage noch nicht klar. "Wir suchen gerade sehr aktiv nach den ersten kommerziellen Standorten für einen Dauerbetrieb vergleichbarer Anlagen und erhoffen uns da natürlich auch Hilfe vom Land Schleswig-Holstein."

Albrecht will schnellere Genehmigungsverfahren

Minister für Energiewende Jan Philipp Albrecht steht vor einer speziellen Windkraftanlage in Klixbüll. © NDR Foto: Lukas Knauer
Für weitere Anwendungsbereiche müsse sich die Technologie bewähren, sagte Energiewendeminister Albrecht in Klixbüll.

Energiewendeminister Albrecht kündigte an, sich für schnellere Genehmigungsverfahren einsetzen zu wollen: "Wir sind in Schleswig-Holstein hier bisher der einzige Standort in Europa, an dem diese Technologie eingesetzt wird. Für uns ist wichtig, dass sich diese Technologie bewährt und Ergebnisse in die Praxis einfließen, um weitere Anwendungsbereiche und Flächen zu finden, wo dann eine solche Technik eingesetzt werden kann."

Einen anderen Anwendungsbereich für seine Drachen hat Unternehmensgründer Wrage schon gefunden: Sie werden auf Tankern eingesetzt, die sich von den Drachen ziehen lassen. Durch den zusätzlichen Vortrieb können die Schiffe laut Wrage bis zu 10.000 Liter Schweröl am Tag einsparen.

VIDEO: Skysails: Zugdrachensystem für die Schifffahrt (3 Min)

Weitere Informationen

Mehrere Windkraftanlagen stehen auf Feldern, eine Anlage ist dicht zu sehen. © Nordex AG

Innenministerin Sütterlin-Waack hat den aktuellen Stand der Planung für den Windkraftausbau in SH vorgestellt. Für fünf Prozent der Windkraftflächen soll es eine vierte Anhörungsrunde geben. mehr

Windräder vor einem blauen Himmel. © imago/phototek Foto: Michael Gottschalk

Weil die Stromnetze die Energie nicht transportieren konnten, haben Betreiber von Windanlagen im vergangenen Jahr 700 Millionen Euro Entschädigung erhalten. mehr

Dieses Thema im Programm:

Schleswig-Holstein Magazin | 14.09.2020 | 19:30 Uhr

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September 15, 2020 at 02:06AM
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Seil

Friday, September 11, 2020

Blinde Schwimmerin setzt beeindruckendes Zeichen: Ruf nach mehr Inklusion in Sportvereinen - ovb-online.de

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  • vonTina Blum
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Trotz Behinderung im Sportverein trainieren? Ja, das geht! Den Beweis dafür liefert Renate Hundsberger aus Bad Endorf. Die 51-Jährige ist blind. Jetzt nahm sie an der Aktion der Triathleten des TSV Bad Endorf teil, die für mehr Inklusion in Sportvereinen etappenweise den Chiemsee umschwommen haben.

Bad Endorf/Prien – 55 Kilometer legten die Sportler in 22 Abschnitten zurück. Für jeden geschwommenen Kilometer wollen sie einen Euro an den „Arbeitskreis Inklusion – Menschen mit Behinderung und Landkreis Rosenheim mittendrin“ und dessen Projekt „Inklusion in Freizeit und Sport“ spenden.

Durch ein Seil mit der Begleiterin verbunden

Renate Hundsberger ist Kapitänin der deutschen Torball-Nationalmannschaft – eine Ballsportart für blinde und sehbehinderte Menschen – und seit einigen Jahren begeisterte Schwimmerin. Ohne einen Begleiter hätte sie nicht mitschwimmen können. „Im Wasser kann ich mich über mein Gehör nicht so gut orientieren. Ich sehe ja nicht, wo ich hinschwimme“, berichtet sie. Über ein Seil um den Bauch war sie mit ihrer Partnerin verbunden. Ein kurzer Ruck am Seil gab die Richtung an. „Ziehen lassen wollte ich mich aber nicht“, sagt die 51-Jährige und lacht.

Brustschwimmen konnte die Endorferin, „aber nicht kraulen“. Das wollte sie unbedingt lernen. Vor gut zehn Jahren fing sie mit einer Freundin an zu üben. „Normalerweise guckt man sich das ab“, erläutert Hundsberger. Sie sei auf die Erklärungen anderer angewiesen. Wie bewege ich mich im Wasser? Mit welcher Technik muss ich die Arme bewegen? Durch Handführung und detaillierte Beschreibungen lernte Hundsberger das Kraueln.

Lesen Sie auch: Inklusion am Arbeitsplatz: In Traunstein läuft‘s, in Bernau nicht

Trainer anfangs scheu und unsicher

Später trat sie dem TSV Bad Andor bei und trainierte dort. „Ich würde gerne wissen, was mein Trainer damals gedacht hat, als ich dort ankam“, fragt sich die Sportlerin. Es sei ihr schon so vorgekommen, als sei der Trainer anfangs scheu gewesen, als habe er sich nicht getraut, ihr zu sagen, was sie falsch macht. „Das ließ er mir über meine Freundin ausrichten“, sagt sie und lacht. Besonders herausfordernd sei auch das Schwimmen im See gewesen. Denn normalerweise trainiert Hundsberger im Freibad. Dort falle ihr die Orientierung leichter. „Im Becken gibt es Wände, und der Raum ist begrenzt. Im See ist es ein anderes Gefühl, als wäre man verloren“, erläutert sie. Auch der teils kräftige Wellengang im Chiemsee sei eine ganz neue Erfahrung gewesen.

Bei sieben Etappen im Chiemsee sei sie dabei gewesen. „Die längste Etappe, die ich geschwommen bin, waren knapp drei Kilometer“, sagt sie. Eine weitere Strecke habe sie sich nicht zugetraut. Dennoch will sie schneller werden und ihre Technik weiter verbessern und an einem größeren Triathlon teilnehmen.

Für Behinderte schwieriger in Vereine zu kommen

An der Aktion der Endorfer Triathleten wollte Hundsberger teilnehmen, weil sie findet, dass Kinder gefördert werden müssen. „Deutschland liegt in vielen Bereichen beim Thema Inklusion sehr weit vorne. Trotzdem ist es schwierig, in Sportvereine zu kommen“, erläutert sie. Auch die Trainer in den Vereinen müssten besser auf den Umgang mit behinderten Sportlern vorbereitet werden, beziehungsweise Hilfe bekommen, damit sie sich bei Fragen an jemanden wenden könnten.

Lesen Sie auch: In 50 Tagen um Bayern - Zwei Sportler machen Halt in Flintsbach

Besserer Zugang zu Sportvereinen

Das weiß auch Irene Oberst, eine der zwei Behindertenbeauftragten des Landkreises. „Über den Arbeitskreis Inklusion wollen wir ehrenamtliche Begleiter suchen, damit Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung am Sport in Vereinen teilnehmen können“, erklärt Oberst. Mit dem Erlös aus der Spendenaktion soll Sportvereinen und den Trainern die nötige Unterstützung bieten, damit künftig Menschen mit Behinderung teilnehmen können.

Auch Dr. Gerhard Kluger aus Höslwang, Sportmediziner und Kinderarzt mit Schwerpunkt Neurologie an der Schönklinik in Vogtareuth, war zusammen mit Frau und Tochter in der Schwimmgruppe dabei. „Es war ein tolles Abenteuer mit gutem Zweck“, berichtet er. Aufgrund seines Berufs liege auch ihm das Thema Inklusion in Sport und Freizeit sehr am Herzen.

Gruppe erschwimmt 500 Euro

Am Donnerstag, 10 September, schwammen die Sportler ihre letzte Etappe und beendeten die Runde an ihrem Ausgangspunkt am Prienavera. Dort wurden sie von den Cheerleadern des TuS Prien, Bad Endorfs Bürgermeister Alois Loferer, stellvertretender Landrätin Andrea Rosner sowie dem Prienavera-Geschäftsführer, Dirk Schröder. „Wir haben einen Check im Wert von 500 Euro erschwommen“, freut sich Kluger.

Schwimmgruppe setzt sich für Menschen mit Behinderung ein

Unter dem Motto „Nicht immer neue Herausforderungen in der Ferne suchen, sondern gemeinsam Vertrautes mit anderen Sinnen erleben“ gelang der privat organisierten Freiwasser-Neigungs-Gruppe mit Schwimmern des TSV Bad Endorf (Abteilung Berglauf &Triathlon) in mehreren Etappen die komplette Umrundung des Chiemsees. Mit der Aktion möchten die Schwimmer Spenden für die Inklusion in Sportvereinen vom „Arbeitskreis Inklusion – Menschen mit Behinderungen in Stadt und Landkreis Rosenheim mittendrin“ sammeln.

Den Startschuss gab Schwimmtrainer Andreas Freier des TSV Bad Endorf am Prienvera. In 22 Etappen zwischen zwei und 4,5 Kilometern legten die Schwimmer insgesamt 55 Kilometer zurück und sind zum jeweiligen Ausgangspunkt zurückgelaufen. Wechselkleidung und Laufschuhe zogen sie in aufblasbaren Schwimmbojen in Leuchtfarbe hinter sich her. Geschwommen wurde in Ufernähe unter strenger Berücksichtigung der Naturschutzzonen. Die Gruppe bestand aus Susanne Götz, Tina Gröne, Renate Hundsberger, Lorenz Kiwull, Evelyn Kluger, Felicitas Kluger, Andreas Maiwald, Lucy Maiwald, Tom Maiwald, Jürgen Pöpperl, Gabi Schmid, Tom, Herbert Wunder und Günter Zipprich. Die Gesamtstrecke geschafft haben Angela Huy, Konrad Berger, Holger Jenet und Gerhard Kluger. Spenden für das Projekt „Inklusion in Sportvereinen“ des „Arbeitskreises Inklusion – Menschen mit Behinderungen in Stadt und Landkreis Rosenheim mittendrin“sind möglich an: AK Inklusion; IBAN: DE02 7115 0000 0000 0573 98 bei der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling; Verwendungszweck: „Inklusion in Freizeit und Sport“.

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September 11, 2020 at 11:13PM
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Wednesday, September 9, 2020

Aufstehen gegen Kinderarmut: Rennen, springen, hüpfen - 60 Kinder wetteifern beim AUF-Kinderfest - Lokalkompass.de

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So was hat Gelsenkirchen-Horst lange nicht mehr erlebt: Selbst der Himmel lachte über das Kinderfest von AUF Gelsenkirchen West am Samstag, 5. September auf dem Horster Josef-Büscher-Platz. Nach morgendlichem Dauerregen wurde das Wetter pünktlich zum Aufbau schön.

Vier Mannschaften mit Kindern von 3 bis 13 Jahren und vielfältigen Nationalitäten wetteiferten bei derKinderolympiade unter dem Motto "Freundschaft im Wettkampf". Lisa Gärtner, Kandidatin von AUF im Wahlbezirk Horst-Süd (332), moderierte. Sie begrüßte alle Anwesenden, stellte AUF Gelsenkirchen und das Motto "AUFstehen gegen Kinderarmut, für Solidarität und Zusammenhalt!" vor und machte zwischendurch kurze Interviews mit dem Kindern. Sie erklärte jedes Spiel und machte es mit einem Kind vor. Und dann rannten und hüpften die Kinder beim Kartoffellauf, übers Seil springen, unterm Seil durchschlängeln (Limbo), Luftballon aufhängen und Schwammspiel. Mannschaftsbetreuer sorgten für Struktur in den Mannschaften und die großen Kinder halfen den kleineren. Von Wettbewerb zu Wettbewerb verschoben sich die Platzierungen der Mannschaften, die sich selbst Namen gegeben hatten - wie "Teamgeist", "Horst 04", "Rote Füchse" und "Team 1" und ihre eigenen Schlachtrufe. So blieb es spannend bis zum Schluss.

Bejubelte Höhepunkte waren drei Zumba-Einheiten mit der Trainerin Seda. Da machten alle mit - die Jungs ebenso begeistert wie die Mädchen und auch viele Erwachsene konnte nicht still halten. Bei der Siegerehrung bekam jedes Kind eine persönliche Teilnahmeurkunde und was Süsses.
Weiter ging es mit Probetraining von Kampfsport International, Schwungtuch und einem Maltisch.
Über 160 Teilnehmer davon insgesamt 70 Kinder wurden über die zweit Stunden gezählt. Viele freuten sich, dass mal was für die Kinder im Stadtteil getan wird. Ein Besucher meinte: "Sowas schafft die SPD seit langem nicht mehr". "Es wird sicherlich nicht das letzte Kinderfest gewesen sein, und nächstes Mal wollen wir noch mehr Eltern und Jugendliche in die Vorbereitung einbeziehen," so Esther Engel, Kandidatin für die Bezirksvertretung West.

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September 10, 2020 at 02:50AM
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Saturday, September 5, 2020

Schlafen im Hängezelt: Eine Nacht in luftiger Höhe in Pontresina - NZZ Bellevue

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Wie eine Nabelschnur führt das rote Seil vom Portaledge am Hang hinauf zur Felskante. Dahinter erst wartet fester Boden. Es sind nur ein paar Meter, doch ohne das Seil, an dem die zwei Karabinerhaken des Klettergurtes eingehakt sind, wäre die Distanz unüberwindbar.

Wer normalerweise in einem Portaledge übernachtet, hat es deutlich weiter, bis er sich vom Seil lösen kann. Darin schläft, wer eine Wand, meist sogenannte «Big Walls» wie die Eiger Nordwand, nicht an einem Tag erklettern kann. Kletterprofis mit jahrelanger Erfahrung ist dieses Erlebnis gewöhnlich vorbehalten.

Eine Gondelfahrt von Pontresina weit entfernt konnte Engadin Tourismus einen Felsen gewinnen, so dass man eine Nacht in dieser Felswand seit diesem Jahr einfach über die Bergsteigerschule Pontresina buchen kann. Schwindelfrei und berggängig muss man sein. Den Schweiss und die Tränen eines erfahrenen Alpinisten bedarf es dazu nicht.

Fast drei Jahre hat es gedauert, bis man die Bewilligung dafür durchgebracht hat, in einen Felsen nahe der Alphütte Languard für Gästegruppen von bis zu 5 Personen für jeweils eine Nacht bis zu drei Portaledges hängen zu dürfen. Die Zelte werden jeweils am Abend aufgebaut und sind am frühen Morgen, bevor der erste Wanderer sie sehen könnte, bereits verschwunden. Das Landschaftsbild wird dadurch nicht dauerhaft verändert.

Für den Landschafts- und Naturschutz bedeutet das Zelten in der Felswand dennoch ein grosser Eingriff in die Natur. So macht man sich Sorgen um die Vogelwelt, die den Felsen möglicherweise eher meiden würde aufgrund der routinierten, wenn auch jeweils nur temporären Störung.

Das Engadin sei sich dem Wert und Potenzial seiner Natur, aber auch als touristische Attraktion sehr bewusst, sagt Jan Steiner, Tourismusdirektor des Engadins. Man dürfe jedoch nicht in der Vergangenheit verharren und müsse bereit sein, Kompromisse einzugehen, um Gästen attraktive Angebote bieten zu können.

Um 7 Uhr rüttelt der Bergführer am Zelt. Wach war man längst. Die Dämmerung hat den Schlaf langsam vertrieben, bis die Morgensonne und der Duft von frischem Kaffee alle Sinne auf Tag eingestimmt haben. Ein paar letzte tiefe Atemzüge lang liegt man in der gemütlichen Horizontale. Gebettet auf einer mit Daunen gefüllten Schlafmatte, eingekuschelt in einen genau richtig warmen Daunenschlafsack.

Solange man liegt, fühlt man sich wie in einem normalen Zelt, mit dem Vorteil, dass sich nicht das kleinste Steinchen in den Rücken bohrt. Ein Fenster gibt verschwommen das Panorama auf den Morteratsch Gletscher frei. Bevor man am Abend zuvor die Augen zugemacht hat, hat der Mond hindurch geschienen und eine Sternschnuppe hat sich den durch das Folienfenster gerahmten Himmelsausschnitt ausgesucht, um den Portaledgianern mit langem hellem Schweif ein entzücktes «Awww» zu entlocken.

Bei der Vorstellung, dass Kletterer auf extremen Touren zuweilen Tage bis Wochen in solch einem Portaledge festsitzen, weil sie an der Wand eingeschneit werden oder sie ein Sturm überrascht, verliert das Portaledge schnell an Charme. Plötzlich ist es vor allem eines: verdammt eng. Mehr als sich um die eigene Achse drehen und die Beine am über einem baumelnden Rucksack vorbei in die Luft zu strecken, liegt bewegungstechnisch nicht drin. Wohin, wenn man mal auf die Toilette muss? Wie essen zubereiten? Was zubereiten? Viel mehr als Powerriegel und Tütennahrung liegen nicht drin.

Dass das auf Dauer keine Freude bereitet, durfte man am Vorabend selber erfahren. Das inklusive Dinner der Nacht im Portaledge besteht genau darin. Einem Gericht aus dem Beutel: Chicken Ticka Masala, Gulasch oder lieber Farfalle mit Gorgonzola-Sauce? Zugegeben: Der Mansch aus dem Beutel schmeckt gar nicht mal so übel. Der Berg verzeiht viel. Am Ende zählt: Es ist warm und macht satt. Zudem verschwimmt die Erinnerung an das Mahl mit jener an eine Tüte Chips und ein Pack Nussstängeli, die der Bergführer für die Truppe im Schein der Stirnlampe hervorzaubert. Ganz ohne schlechtes Gewissen knabbert man in die Nacht hinaus.

Hochtragen musste der Bergführer den zusätzlichen Proviant nicht. Sehr komfortabel wurde alles Gepäck, das man nicht für den Aufstieg über den Klettersteig brauchte, mit der Gondel herauf gefahren. Zum Glück auch die Portaledges, denn ein solches Kletterzelt wiegt mit Überzelt 13 Kilogramm und übertrifft an Unhandlichkeit alles, was man je an Outdoorausrüstung erlebt hat. Das möchte man nicht im Schlepptau haben.

Wie es Big Wall Kletterer schaffen, dieses Ungetüm den Berg hinaufzuhiefen und es dann auch noch im Seil hängend in schwindelnder Höhe aufbauen, ist mir ein Rätsel. Wir, vier wohlgemerkt blutige Portaledge-Erstlinge, straucheln schon auf dem uns zur Verfügung stehenden Grasband beim Aufbau.

Damit nichts im Extremfall herunterfallen kann, sind alle Einzelteile miteinander verbunden. Eine erkennbare Ordnung aus dem Chaos herauszukristallisieren, erfordert ähnlich viel Geduld wie die Entwirrung einer verknoteten Halskette. Was manchmal sehr meditativ sein kann, muss nach einem Tag an der Wand schlichtweg nervenzehrend sein.

Die Vorstellung, sich nach diesem Kraftakt des hängenden Aufbaus nicht rasch die Füsse vertreten zu können, dafür in dem winzigen Hängezelt ein Abendmahl zuzubereiten, sich darin umzuziehen, geschweige denn auf Toilette zu gehen, alles eher wenig reizvoll.

Man selbst spaziert derweil wohl genährt unterm Sternenhimmel Richtung Portaledge. Schon im Schlafgewand, damit man sich nicht umständlich auf dem gefühlt halben Quadratmeter mit Schräge umziehen muss. Zur Nachttoilette wird man sich nicht aus dem Zelt heraushängen müssen. Das WC der Bergstation Languard steht den Portaledge-Gästen zur Verfügung.

Mit der Übernachtung eines Extremalpinisten im Portaledge an der Big Wall hat die Portaledge Erfahrung in Pontresina wenig zu tun. All die Bequemlichkeiten und Annehmlichkeiten des Angebots schneiden sich mit der Kargheit und der Entbehrung des Alpinismus. Der Big Wall Camper hängt nachts in der Wand, weil er noch höher hinaus will. Man selbst kommt hierher, um im Portaledge zu hängen und sich der Illusion seiner selbst als Alpinistin hinzugeben.

Beschwert hat sich über den vorhandenen Komfort niemand. Erst recht nicht das Frettchen, das man bei der Ankunft während des Zeltaufbaus noch über die Graskante hat flitzen gesehen. Das freut sich, das ihm in der Nacht nichts auf den Kopf plätschert, das kein Regen ist.




September 06, 2020 at 10:31AM
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Schlafen im Hängezelt: Eine Nacht in luftiger Höhe in Pontresina - NZZ Bellevue

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Wednesday, September 2, 2020

Seil und Tauwerk Marktgröße 2020 Weltweite Branchentrends, Anteil, Bruttomarge, zukünftige Nachfrage, Analyse nach Top-Playern, sagt Industry Research Biz - TV Serien News

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Globaler Seil und Tauwerk-Markt 2020 Der Forschungsbericht enthält Informationen zu Marktgröße, Marktanteil, Trends, Wachstum, Kostenstruktur, Kapazität, Umsatz und Prognose 2025. Der Bericht bietet einen detaillierten Überblick über den aktuellen Marktstatus, die historische und erwartete Zukunft des globalen Seil und Tauwerk Markt. Dieser Bericht enthält umfassende quantitative Analysen der Seil und Tauwerk-Branche und enthält Daten für Strategien zur Steigerung des Marktwachstums und der Marktwirksamkeit.

Eine Beispielkopie des Berichts erhalten Sie unter – www.industryresearch.biz/enquiry/request-sample/15820190

In Kapitel 2.4 des Berichts teilen wir unsere Perspektiven für die langfristigen und kurzfristigen Auswirkungen von COVID-19. In Kapitel 3.4 geben wir den Einfluss der Krise auf die Industriekette an, insbesondere für Marketingkanäle. In den Kapiteln 8-13 aktualisieren wir den aktuellen Plan zur Wiederbelebung der Industriewirtschaft der landesweiten Regierung.

Hauptakteure auf dem globalen Seil und Tauwerk-Markt, die in Kapitel 5 behandelt werden:
Erin Rope Corporation
Samson
Pelican Rope
Trust-k cordage manufacture industrial
Yale Cordage
Quality Nylon Rope
Phoenix Rope and Cordage
C.S.R. Inc
Ningbo MH Thread
Coats Industrial
Atlantic Braids
Asia Dragon Cord & Twine
All Line, Inc.
Bridon International
Novatec Braids
Taian Rope Net Plastic
DSR Corporation

Darüber hinaus enthält der Bericht die Geschäftsstrategien führender Unternehmen. Der Bericht umfasst die Auswirkungen führender Marktunternehmen auf den Weltmarkt und listet darüber hinaus die geschätzte Leistung dieser Unternehmen im Prognosezeitraum auf.

Fragen oder teilen Sie Ihre Fragen, bevor Sie diesen Bericht kaufen – www.industryresearch.biz/enquiry/pre-order-enquiry/15820190

In Kapitel 6 ist der Seil und Tauwerk-Markt von 2015 bis 2025 nach Typen hauptsächlich unterteilt in:
Seil
Tauwerk

In Kapitel 7 deckt der Seil und Tauwerk-Markt von 2015 bis 2025 auf der Grundlage von Anwendungen Folgendes ab:
Kommerziell
Individuell

Geografisch wird die detaillierte Analyse von Verbrauch, Umsatz, Marktanteil und Wachstumsrate, historisch und prognostiziert (2015-2025) der folgenden Regionen in Kapitel 8-13 behandelt:
Nordamerika (in Kapitel 9 behandelt): USA, Kanada, Mexiko
Europa (in Kapitel 10 behandelt): Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, Russland, andere
Asien-Pazifik (in Kapitel 11 behandelt): China, Japan, Südkorea, Australien, Indien
Südamerika (in Kapitel 12 behandelt): Brasilien, Argentinien, Kolumbien
Naher Osten und Afrika (in Kapitel 13 behandelt): VAE, Ägypten, Südafrika

Holen Sie sich ein Beispiel-PDF des Berichts unter www.industryresearch.biz/enquiry/request-sample/15820190

Wichtige Punkte aus dem Inhaltsverzeichnis:
1 Marktübersicht
1.1 Ziele der Studie
1.2 Übersicht über Seil und Tauwerk
1.3 Umfang der Studie
1.4 Methodik der Studie
1.5 Forschungsdatenquelle

2 Zusammenfassung
2.1 Marktüberblick
2.2 Analyse des Geschäftsumfelds
2.2.1 Globaler COVID-19-Status und wirtschaftlicher Überblick
2.2.2 Einfluss des COVID-19-Ausbruchs auf die Entwicklung der Seil und Tauwerk-Industrie

3 Analyse der Industriekette
3.1 Vorgelagerte Rohstofflieferanten der Seil und Tauwerk-Analyse
3.2 Hauptakteure Seil und Tauwerk
3.3 Analyse der Herstellungskostenstruktur von Seil und Tauwerk
3.4 Marktvertriebshändler von Seil und Tauwerk
3.5 Wichtige nachgeschaltete Käufer der Seil und Tauwerk-Analyse
3.6 Die Auswirkungen von Covid-19 aus Sicht der Industriekette
3.7 Regionale Import- und Exportkontrollen bestehen noch lange

4 Globaler Seil und Tauwerk-Markt nach Typ
4.1 Typ 1
4.2 Typ 2
4.3 Typ 3
4.4 Globale Seil und Tauwerk-Preisanalyse

5 Seil und Tauwerk-Markt, nach Anwendung
5.1 Downstream-Marktübersicht
5.2 Anwendung 1
5.3 Anwendung 2

6 Vereinigte Staaten
7 Europa
8 China
………………………… ..
12 Wettbewerbslandschaft
12.1 Unternehmen 1
12.1.1 Unternehmen 1 Unternehmensdetails
12.1.2 Unternehmen 1 Produktion, Wert, Preis, Bruttomarge 2015-2020
12.2 Firma 2
12.2.2 Unternehmen 2 Unternehmensdetails
12.2.3 Unternehmen 2 Produktion, Wert, Preis, Bruttomarge 2015-2020
12.3 Unternehmen 3
12.3.1 Unternehmen 3 Unternehmensdetails
12.3.2 Unternehmen 3 Produktion, Wert, Preis, Bruttomarge 2015-2020
………………………… ..
Fortsetzung ………
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September 02, 2020 at 06:30PM
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Seil und Tauwerk Marktgröße 2020 Weltweite Branchentrends, Anteil, Bruttomarge, zukünftige Nachfrage, Analyse nach Top-Playern, sagt Industry Research Biz - TV Serien News

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Seil

Hanfseilmarkt wird bis 2026 enorm wachsen | Langman Seile, Marlow Seile, Timko - rugbynews.at

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COVID-19-Ausbruch – Globaler Markt für Hanfseile Der Ausblick bietet eine sorgfältige Analyse der aktuellen Probleme der Branche sowie aktuelle Fakten und Statistiken zur Produktion und  Anwendung im COVID-19-Markt für Ausbrüche – Hanfseile. Die neueste Forschungspublikation mit dem Titel COVID-19 Outbreak-Global Hanfseilmarkt nach Typ (, Spiralseil, geflochtenes Seil und Griffseil), nach Anwendung (Marine, Yachting, Gymnastikklettern, Bauwesen und Industrie), nach Spielern (Langman Ropes) , Marlow Ropes Ltd., Timko Ltd., Yiwu Yuantan Commercial, Shaanxi Shengyi Industry, Rawganique, Lanex AS und Ashland) und nach Regionen und Aufteilung auf Länderebene :: Segmenttrend, Größe,% Anteil, Wachstum, Schätzung und Prognose. Dem Bericht zufolge hat sich der Gesamtmarkt mit regionalen Wachstumstreibern befasst und Trends beeinflusst, die es den Nutzern ermöglichen, die Fakten und Schätzungen auf sehr kleiner Ebene zu basieren.

„Eine methodische Studie zur Meinung des potenziellen Kunden über die Idee, das Angebot oder die Preisgestaltung kann einem etablierten Marktführer sowie einem neuen Marktteilnehmer Einblicke in die Entscheidungsfindung geben.“

Wenn Sie ein Hersteller von COVID-19-Ausbruchs-Hanfseilen sind und sich mit Exportimporten befassen, hilft Ihnen dieser Artikel, das Verkaufsvolumen mit Auswirkungen auf Trends zu verstehen. Holen Sie sich ein Beispiel-PDF der globalen Marktstudie für COVID-19-Ausbrüche und Hanfseile (einschließlich des vollständigen Inhaltsverzeichnisses, der Tabelle und der Abbildungen). Die

wichtigsten Highlights der COVID-19-Marktstudie für Ausbrüche und Hanfseile

Analyse des Wettbewerbs zwischen Unternehmen und Herstellern: Der COVID-19-Markt für Ausbruchs-Hanfseile bietet ein Kapitel mit Informationen zur Analyse des Herstellungsprozesses, das anhand von Primärinformationen validiert wurde, die von Branchenexperten und Schlüsselbeamten profilierter Unternehmen gesammelt wurden. Eine vergleichende Marktanteilsanalyse, die sich mit der Veränderung des Produktumsatzes und dem prozentualen Marktanteil einzelner Unternehmen / OEMs sowie deren Rang befasst, wird in einem speziellen Kapitel behandelt. Ergänzt durch einen Kommentar zu den Top-3-Spielern. Strategische Maßnahmen und Managementeffektivität, die ihnen helfen, ihre Marktposition zu behaupten und zu gewinnen % Marktanteil am COVID-19 Outbreak-Hanfseilmarkt.

Umsatz und Umsatz * Schätzung; Das historische Umsatz- und Verkaufsvolumen wird dargestellt, und weitere Daten werden mit Top-Down- und Bottom-Up-Ansätzen trianguliert, um die vollständige Marktgröße zu prognostizieren und die Prognosezahlen für die im Bericht abgedeckten Schlüsselregionen sowie für klassifizierte und anerkannte Typen und Endverbraucher zu schätzen . Zusätzlich werden makroökonomische Faktoren und regulatorische Richtlinien in der Entwicklung der COVID-19-Ausbruch-Hanfseil-Industrie und der prädiktiven Wachstumsanalyse ermittelt.

Nachfrage & Angebot und Wirksamkeit; Der COVID-19-Ausbruch-Hanf-Seilbericht bietet zusätzlich Vertrieb, Produktion, Verbrauch und EXIM ** (Export & Import). ** Falls zutreffend

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Marktwachstum und -trend nach Anwendungen:  Marine-, Yacht-, Gymnastik-, Bau- und industrielle

Wärmekartenanalyse, 3-Jahres-Finanz- und detaillierte Unternehmensprofile der wichtigsten und aufstrebenden Akteure Langman Ropes, Marlow Ropes Ltd., Timko Ltd., Yiwu Yuantan Commercial, Shaanxi Shengyi Industry, Rawganique, Lanex AS & Ashland Marktwachstum

& Trend nach Typen :  , Twist Rope, Braided Rope & Handle Rope

Marktwachstum und Trend nach Geografie: Nordamerika (in Kapitel 7 und 14 behandelt), USA, Kanada, Mexiko, Europa (in Kapitel 8 und 14 behandelt), Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, Russland, Sonstige, Asien -Pazifik (in Kapitel 9 und 14 behandelt), China, Japan, Südkorea, Australien, Indien, Südostasien, andere, Naher Osten und Afrika (in Kapitel 10 und 14 behandelt), Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate, Ägypten, Nigeria, Süd Afrika, andere, Südamerika (in Kapitel 11 und 14 behandelt), Brasilien, Argentinien, Kolumbien, Chile und andere

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Hauptmerkmale des Marktes:
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Neueste Branchentrends und technologische Fortschritte
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Umfangreiche Forschung auf qualitative und quantitative Analyse.
Zusätzlich werden für jeden aufgelisteten Hersteller
Markttabelle, Umsatz, Preis und Bruttomarge (2014-2018) für jeden Produkttyp, einschließlich der
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Geografisch ist dieser Bericht in mehrere Schlüsselregionen unterteilt, mit Produktion, Verbrauch, Umsatz (in Mio. USD) sowie Marktanteil und Wachstumsrate von COVID-19 Outbreak-Global Hanfseil in diesen Regionen von 2014 bis 2025 (Prognose). In der globalen Version des Berichts können folgende Regionen und Länder auf Anfrage bereitgestellt werden:
• Nordamerika (USA, Kanada und Mexiko)
• Europa (Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Niederlande, Belgien, Russland und Türkei usw.)
• Asien- Pazifik (China, Japan, Korea, Indien, Australien und Südostasien {Indonesien, Thailand, Philippinen, Malaysia und Vietnam})
• Südamerika (Brasilien, Argentinien usw.)
& Naher Osten und Afrika (Nordafrika und GCC-Länder)
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September 02, 2020 at 07:49PM
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Hanfseilmarkt wird bis 2026 enorm wachsen | Langman Seile, Marlow Seile, Timko - rugbynews.at

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Monday, August 31, 2020

Retter am Rotor in luftiger Höhe - Gmünder Tagespost

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Retter am Rotor in luftiger Höhe

Höhenrettung Auf 130 Metern Höhe verletzt, was dann? Für solch einen Fall trainiert die Höhenrettungsgruppe der Malteser Aalen im Windpark der EnBW bei Rot am See.

Aalen/Rot am See

Stürmisch ist es im Windpark bei Rot am See. In Kolonne fahren die zwölf ehrenamtlichen Mitglieder der Höhenrettungsgruppe der Malteser Aalen auf die dortige Windkraftanlage zu. Zwei Szenarien werden trainiert. Im Innern des Turms soll ein Unfallopfer unter anderem aus einer Steigleiter gerettet werden. Hoch hinaus geht es dann im zweiten Szenario. In rund 130 Metern Höhe soll aus der Gondel der Windkraftanlage ein Patient in einer Trage unter der Begleitung eines Höhenretters im Außenbereich abgeseilt werden. „Das ist die Premiere für alle Mitglieder meiner Gruppe“, so Christian Göttlich, Leiter der Höhenrettung.




September 01, 2020 at 01:57AM
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Retter am Rotor in luftiger Höhe - Gmünder Tagespost

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Sunday, August 23, 2020

UpBUS für Bochum: Mit schwebenden Seilbahnbussen direkt vor die Haustür fahren - Bochum - Lokalkompass.de

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Mit der Seilbahn zur Innenstadt oder zur RUB, wo die Seilbahnkabinen auf ein Fahrmodul gesetzt und zu Shuttlebussen werden, die die Fahrgäste ohne Umsteigen direkt zu den Punkten in der City oder auf dem Campus fahren, wo diese hin wollen. Zwei Ideen, die die STADTGESTALTER schon seit einigen Jahren verfolgen, lassen sich jetzt technisch kombinieren.

Das Konzept wurde von Wissenschaftlern der RWTH-Bochum entwickelt und heißt upBUS (Videoanimation). “UpBUS ist ein hybrides Mobilitätskonzept, bei dem ein Fahrzeug zwischen einer Luftseilbahn und einem autonomen Busbetrieb wechselt. Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Verbindung zwischen einem Seilbahnsystem und bodengestützten Systemen wie Bussen, bei denen die Fahrgäste aussteigen müssen, können die Fahrgäste beim Hybridfahrzeug in der Kabine bleiben” (upBUS-Prinzip).

Wie würde der upBUS in Bochum funktionieren?

Bezogen auf die Bochum und die Innenstadt würde das bedeuten, Shuttle-Busse fahren Menschen zu allen möglichen Punkten in der Innenstadt oder holen sie von da ab, Die Shuttles können dann zu einer Seilbahnstation fahren, dort wird die Fahrgastkabine vom Fahrmodul getrennt und an das Seil gehängt. Über die Seilbahn wird die Kabine auf direktem Weg zu einer Station in einem anderen Stadtteil gefahren. An der Zielstation kann die Kabine wieder auf ein Fahrmodul gesetzt werden, es entsteht wieder ein Shuttle, das die Fahrgäste dann umsteigefrei bis nach Haus bringt.

Shuttle-Bus Systeme haben die STADTGESTALTER bereits für die Innenstadt (Selbstfahrende Mini-Shuttle für die Innenstadt) und Werne vorgeschlagen (Drei Vorschläge für Werne), dazu ein Seilbahn-Netz, dass die Innenstadt, mit Ruhr-Universität (RUB)/ Hochschule, Langendreer, dem Ruhrpark und dem Kemnader See verbindet (Seilbahn – Rückgrat der Bochumer Universitäts- und Hochschullandschaft), Mit dem upBUS-System lassen sich diese Vorschläge verbinden. Die Shuttle, die auf Seilbahnkabine und Fahrmodul entstehen, könnten auch in Langendreer, an RUB und Hochschule wie am Kemnader See die nähere Umgebung erschließen. So könnten von der Seilbahnstation zwischen RUB und Hochschule die Shuttle die Fahrgäste weiter bis direkt zu den Gebäuden der RUB, der Hochschule, zum botanischen Garten und zum Unicenter wie zur Hustadt bringen. Am Kemnader See könnten die Shuttle weiter zum Freizeitbad Heveney, nach Heven oder zum Kemnader Hafen fahren.

Seilbahnnetz Bochum

Die Menschen können die Shuttle-Busse via App, Internet oder Telefon nach Bedarf vor die Haustür bestellen, von dort werden sie dann abgeholt und ohne die Fahrgastkabine verlassen zu müssen via Seilbahn und Shuttle bis zum Zielort gefahren. Umständliches und zeitaufwendiges Umsteigen entfällt. Das Fahren wird nochmal deutlich bequemer und die Fahrtzeiten verkürzen sich.

Modellprojekt upBus

Derzeit wird eine Machbarkeitsstudie für ein Verkehrskonzept Bochum Süd-Ost erstellt, bei dem ebenfalls untersucht wird, ob eine Seilbahnverbindung von RUB und Hochschule bis nach Langendreer und dem neuen Innovationsquartier der RUB auf dem Gelände Mark 51°7 als Kern des zukünftigen Seilbahnnetzes enstehen soll. Wichtig wäre, bei diesen Untersuchungen bereits die neuen Möglichkeiten, die das upBUS-System bietet, mit zu berücksichtigen. Auch zur Erschließung des weitläufigen Geländes Mark 51°7 und des benachbarten Stadtteils Laer wären die Shuttle ideal geeignet.

In Bochum könnte eine Modellstrecke für das neue upBUS System entstehen. die Stadt könnte sich auf diese Weise als Technologie-Vorreiter präsentieren.

Die STADTGESTALTER




August 23, 2020 at 06:04PM
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UpBUS für Bochum: Mit schwebenden Seilbahnbussen direkt vor die Haustür fahren - Bochum - Lokalkompass.de

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Thursday, August 20, 2020

Zum Klettern muss niemand in die Alpen fahren - ein Versuch im Sauerland - wlz-online.de

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Winterberg – Nein, es ist nicht der Mount Everest oder die Eiger Nordwand, die es heute zu bezwingen gilt. Es ist die Steinkuhle in Neuastenberg bei Winterberg.

Sie türmt sich auch nicht tausende Meter vor einem auf, aber schon die 13 Meter hohe und rund 70 Meter breite schwarzgraue Felswand flößt Bergsteiger-Neulingen wie mir gehörig Respekt ein. Und wenn das nicht so wäre, würde Kai Kramer-Knell vehement darauf dringen, dass ich dieser Gesteinsformation ebenfalls meine Ehrerbietung erweise.

Der Pädagoge aus Frankenberg ist Sportkletterer und spricht aus Erfahrung, wenn er sagt, dass jeder Berg stets mit der gleichen Sorgfalt und Konzentration bestiegen werden sollte. Schließlich macht ein Sturz aus 13 oder 8000 Meter keinen großen Unterschied mehr.

Während ich dieses kleine Abenteuer im Sauerland mit der Klettererfahrung, Kirschbaum, vier Meter hoch, be-stiegen vor 50 Jahren ohne Seil und Haken, antrete, hat Kramer-Knell schon an einigen Wänden unter anderem in den Alpen und Dolomiten den Weg nach oben gesucht.

Was bewegt Menschen dazu, auf einen Berg zu klettern? Eine Antwort kann lauten: Weil er da ist! Der britische Bergsteiger George Mallory hat mit diesen Worten einst erklärt, warum er den Mount Everest besteigen wolle. Er verlor 1924 auf seinem Weg zum Gipfel des höchsten Berges der Erde sein Leben. Andere Antworten könnten lauten: Klettern vermittelt ein Freiheitsgefühl, verschafft eine starke Bindung zur Natur und stellt einen vor große Herausforderungen, ob sportlich, körperlich, seelisch, aber auch zwischenmenschlich, denn in kaum einer Sportart legt man sein eigenes Schicksal so sehr in die Hände seines Partners.

Letztlich hängst du dich mit deinem Leben an einen Haken.

Niemand sollte sich allein auf den steinigen Weg nach oben machen, auch wenn er als Solo-Kletterer agiert, der auf Seil und Sicherung verzichtet. Und allein mit Vertrauen zu seinem Partner sei es nicht getan, betont Kramer-Knell, während er sich für sein anstehendes Treffen mit dem Tonschiefer der Steinkuhle in Schale wirft. Er schwört auf Kontrolle bis ins Detail. „Letztlich hängst du dich mit deinem Leben an einen Haken, den irgendjemand, irgendwann einmal dort hinein geschraubt hat.“

Während wir den Klettergurt überstreifen, den man wie eine imaginäre kurze Hose anzieht, bereitet Kramer-Knell den Kletterneuling auf seine Aufgabe als Sicherheitsbeauftragter vor. Wenn er seinen Weg nach oben geht, stehe ich unten nah am Fels, um ihm bei einem Sturz so zu sichern, dass der Fall schnell gebremst und gestoppt wird.

Dafür sind wir beide mit einem Seil verbunden, das mit einem speziellen Knoten an einem Karabinerhaken befestigt ist, der wiederum an den Klettergurten hängt. Damit der Partner am Boden den Kletterer bei einem Sturz besser halten kann, läuft das Seil durch ein handtellergroßes Sicherungsgerät (Grigri), das mit einem Karabiner am Klettergurt befestigt ist. Es funktioniert so ähnlich wie ein Sicherheitsgurt im Auto. Das Seil läuft hindurch, aber wenn ein kräftiger Zug erfolgt, wird es blockiert.

„Ordnung am Gurt ist wichtig“

Kramer-Knells Schritte haben mittlerweile einen metallenen Klang, denn er hat seinen Klettergurt mit Karabinern und anderen Hilfsmitteln bestückt, die ihm an der Felswand nützlich sein können, Schnüre, Bänder oder ein Beutel mit Magnesiumcarbonat, das den Händen die Feuchtigkeit entzieht.

„Ordnung am Gurt ist wichtig, vor allem dann, wenn es am Berg schnell gehen muss“, sagt der 56-jährige Förderpädagoge, der auch in der Lehrerausbildung tätig ist. Dann prüft er noch, ob das Seil knotenfrei ist, zieht sich die Kletterschuhe an, die ein wenig an Ballettschuhe erinnern, aber sehr starr sind und eng wirken. Jetzt noch den Helm auf, der vor Steinschlag schützen soll, und los geht’s.

Alles dabei? Ein Kletterer sollte gut ausgerüstet sein.

© Reinhard Schmidt

Denkt zumindest der unerfahrene Kletterer und wird von dem Erfahrenen wieder zurückgepfiffen. Normalerweise überprüfen die Partner jetzt noch gegenseitig, ob ihre Ausrüstung komplett ist und korrekt sitzt. Dann zeigt er auf eine Hinweistafel, die etwas abseits des Felsens steht. Dort sind 15 verschiedene Routen mit ihren jeweiligen Schwierigkeitsgraden aufgezeigt, die man hier in der Steinkuhle wählen kann.

Die Kategorie 12 ist der höchstmögliche Schwierigkeitsgrad beim Klettern, hier sind als oberstes Limit drei 6er-Routen eingezeichnet. Der Laie vermutet, dass eine nahezu glatte Wand den Kletterer vor die schwierigste Aufgabe stellt, aber es sind eher die Überhänge. Die gebe es auch hier in der Steinkuhle, daher seien die 6er-Routen schon recht anspruchsvoll, erzählt Kramer-Knell. Er wagt diese Wege nach oben natürlich nicht mit seinem Kletter-Novizen, der ihm so gut wie keine Sicherheit bieten kann.

Er will hier einen 3er-Weg einschlagen. Wir stehen nun vor der Tafel und sofort erwacht in Kramer-Knell der Lehrer: Eine Klettertour beginne schon zu Hause am Computer, dort könne man diese Tafel sehen und sich schon Fragen beantworten. Was ist dein Weg? Beherrscht du die Schwierigkeitsstufe? Ist es ein erschlossener Kletterfels an dem Bohrhaken und oben eine Sicherung verankert sind? Um welche Gesteinsart handelt es sich? Je mehr Fragen er stellt, desto deutlicher wird mir, dass das hier kein Kinderspiel ist

Klein, aber oho: Dieses Metallteil kann Leben retten.

© Reinhard Schmidt

Dann startet Kramer-Knell seine Kletterpartie und sein Sicherheitspartner ist etwas angespannt, denn er möchte keinen Fehler machen. Der Kletterer verlangt mehr Seil, er bekommt mehr Seil und zwar nur so viel, dass die Leine immer leicht gespannt ist.

Ein sogenanntes Schlappseil würde die Fallhöhe bei einem Sturz erhöhen. Kramer-Knell hat nun den ersten Bohrhaken erreicht. Diese sind hier gut sichtbar, in den Alpen finde man sie oft recht schwer, weil sie verwittert seien, und auch der Einstieg der Route sei hier gut sichtbar. „In den Alpen suchen wir manchmal sehr lange danach“, erzählt Kramer-Knell.

Er nimmt nun einen weiteren Karabiner vom Gurt, eigentlich sind es immer gleich zwei, die mit einem stabilen rund 20 Zentimeter langen Band verbunden sind, in der Kletterersprache heißt es Expressschlinge oder kurz Exe. Den ersten Karabiner befestigt er an den Bohrhaken, das Seil lässt er durch den zweiten laufen. Er hält nach dem nächsten Bohrhaken Ausschau und auf diese Art und Weise arbeitet er sich schnell nach oben. Dort ist eine Kette angebracht.

Als er nach wenigen Minuten am Ziel ankommt, nimmt er ein Band (Standplatzschlinge) von seinem Gurt, an dem ebenfalls an beiden Enden ein Karabiner befestigt ist. Er sichert sich nun selbst, indem er sich an die Kette nimmt. Dadurch gibt er das Seil frei und er ruft dem Mann am Boden zu: „Stand!“ Nun kann ich das Seil aus dem Grigri nehmen und Kramer-Knell zieht es zu sich nach oben, führt es durch die Kette, dann durch ein eigenes Sicherungsgerät und verbindet es mit dem Klettergurt. Jetzt legt er die Füße an den Fels, seinen Körper nach hinten und seilt sich recht flott zum Boden ab.

Keinen Blick für die schöne Aussicht

Dort holt er das Seil wieder ein. Nur selten klettert ein Bergsteiger wieder hinunter. „Sie steigen meist nur hoch und gehen zu Fuß wieder nach unten“, sagt Kramer-Knell. Wer eine Route plant, sollte daher nicht nur den Weg nach oben kennen, sondern auch stets schauen, wie er wieder runterkomme. Ab und zu wartet auch eine böse Überraschung auf die Bergsteiger, etwa bei der Eiger Nordwand. „Da ist jeder froh, dass er oben angekommen ist, aber der Rückweg führt über einen schmalen Grat auf Eis und Schnee und auf beiden Seiten geht es tausend Meter nach unten.“ Während der Wanderer sich meist darauf freut, auf dem Berg die schöne Aussicht zu genießen, spielt dieser Augenblick für Kletterer so gut wie keine Rolle. „Abends in der Hütte unterhält man sich nicht über die schöne Aussicht“, erzählt Kramer-Knell.

Jetzt gilt nur noch das Hier und Jetzt

Und nun das ganze nochmal von vorn, mit vertauschten Rollen. Das Greenhorn als Kletterer. Der Wille ist da, aber wenig Selbstvertrauen. Kramer-Knell findet die richtigen Worte und schon stehe ich zwei, drei Meter in der Wand. Ich spüre den Zug des Seiles und der verleiht Sicherheit, denke an Kramer-Knells Hinweise, mit dem ganzen Körper klettern, die Arme so oft wie möglich lang, die Füße nicht schleifen lassen…

Plötzlich sind alle Zweifel, soll ich oder soll ich nicht, weg. Jetzt gilt nur noch das Hier und Jetzt, der Moment, den richtigen Halt zu finden, der Augenblick, den Schritt und die Handgriffe nach oben zu wagen und sie zu gehen.

Es ist ein gutes Gefühl, denn plötzlich kann ich alles um mich herum verdrängen für das Spiel mit dem Gleichgewicht, für die Suche nach dem kleinen Felsvorsprung, den die Fingerkuppen fassen können oder die den Füßen Halt bieten, um den Körper nur mit Muskelkraft nach oben zu ziehen. Auch wenn mir noch der Mut fehlt, bis nach oben zu gehen, wird auch dem Kletterneuling an der Wand eines klar: Allein kommt man nicht weit, und der beste Weg nach oben führt nicht nur steil bergauf, sondern manchmal muss man dafür auch einen Schritt zurück oder zur Seite gehen. Im Klettern steckt jede Menge Leben. rsm




August 21, 2020 at 01:45AM
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Sunday, August 16, 2020

Alpen: Bergsteiger wird von Blitz getroffen - auch sein Münchner Begleiter wird verletzt - Merkur.de

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Während einer Tour in den Alpen sind zwei deutsche Bergsteiger von einem Gewitter überrascht worden. Die beiden wurden von einem Blitz getroffen und benötigten ärztliche Hilfe.

  • Zwei deutsche Bergsteiger geraten während einer Tour in den Alpen in ein Gewitter.
  • Einer von beiden wird von einem Blitz getroffen - in der Folge gerät auch sein Begleiter in Mitleidenschaft.
  • Für das Duo folgt eine Nacht im Krankenhaus.

Update vom 16. August, 19.09 Uhr: Eine dreitägige Hüttentour im Dachsteingebirge – das hatten ein Münchner (35) und ein 36-Jähriger aus Konstanz geplant. Doch der Ausflug in die österreichischen Berge endete bereits nach wenigen Stunden, weil beide Männer vom Blitz getroffen wurden!

Moritz M. (35) und Christoph G. (36) waren am Freitag um 9 Uhr in Ramsau am Dachstein gestartet und wollten als Tagesziel die Simonyhütte erreichen. Erst ging’s zur 2720 Meter hoch gelegenen Simonyscharte hinauf. Laut Polizei stiegen die Bergsteiger gegen 15 Uhr bei starker Bewölkung in den Amon-Klettersteig ein. Dass ein Gewitter im Anzug war, sei für beide zu dem Zeitpunkt nicht erkennbar gewesen. Um 16.10 Uhr hatten Christoph G. und Moritz M. den Großteil des Klettersteigs bereits bewältigt – doch da schlug plötzlich der Blitz ein. Moritz M., der voranging, wurde vom Blitz am Helm getroffen. Er habe gespürt, wie der Stromschlag durch seinen Oberkörper zuckte, so die Polizei in Oberösterreich. 15 Meter hinter ihm ging Christoph G., verbunden durch das Stahlseil der Kletteranlage erlitt er einen Stromschlag an der rechten Hand.

Beide Männer waren geschockt, aber zum Glück unverletzt. Sie konnten sich mit ihren Klettersteigsets aushängen, stiegen etwa zehn Meter ab und suchten Schutz an einem Felsen. Von dort alarmierten sie die Bergwacht. Gegen 18 Uhr konnte ein Notarzthubschrauber die Männer per Seil retten. Sie kamen ins Krankenhaus nach Schladming und wurden mittlerweile entlassen.

Bergsteiger wird in Alpen von Blitz getroffen - auch sein Münchner Begleiter verletzt

Erstmeldung vom 15. August, 15.32 Uhr: Gmunden - Zwei deutsche Bergsteiger sind bei einer Tour im Dachsteingebirge in Österreich von einem Blitz getroffen worden. Der 35-Jährige aus Konstanz und der 36-Jährige aus München erlitten bei dem Unglück am Freitag nach Polizeiangaben einen Schock, blieben aber nach ersten Erkenntnissen körperlich unverletzt. Sie waren am Samstag noch zur Beobachtung in einem Krankenhaus, wie ein Sprecher der Polizei in Oberösterreich sagte.

Deutsche Bergsteiger vom Blitz getroffen: Nach Unglück setzen sie selbst den Notruf ab

Der 35-Jährige wurde nach Angaben der Polizei direkt am Helm getroffen. Er habe gespürt, wie der Blitz durch seinen Oberkörper
gezuckt sei, so die Polizei. Die Männer waren mit einem Stahlseil verbunden, und der zweite Mann spürte den Stromschlag über das Seil an der Hand.

Die beiden Bergsteiger hätten sich an den Fels gekauert und nach dem Ende des Gewitters einen Notruf abgesetzt. Das Gewitter sei bei dem Start ihrer Tour nicht abzusehen gewesen, sagten sie nach Polizeiangaben. (dpa)

Ein 39-jähriger Wissenschaftler wurde nach einer Wandertour wochenlang vermisst - mittlerweile ist sein Schicksal klar. Bei einer Bergtour musste eine Frau mit ansehen, wie ihr Mann in den Tod stürzte. Rätsel gibt das Verschwinden einer Bergsteigerin aus München auf. Am Mont Blanc droht ein massiver Gletscher-Teil abzustürzen - in Italien fand deshalb eine Evakuierung statt.

So mancher Blitz kann eine hintergründige Botschaft sein - wie ein Schnappschuss eines Liebespaares erahnen lassen könnte.




August 17, 2020 at 12:15AM
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Alpen: Bergsteiger wird von Blitz getroffen - auch sein Münchner Begleiter wird verletzt - Merkur.de

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Friday, August 14, 2020

Drachenkraftwerk meistert den Jungfernflug - Edison

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Die Drachen flattern mit einer Größe von bis zu 120 Quadratmetern durch die Luft – nicht getrieben von kindlichem Enthusiasmus, sondern von dem Wunsch nach regenerativer Energie. Die erste Flugwindkraftanlage Deutschlands, auch Drachenkraftwerk genannt, hat in Schleswig-Holstein eine Reihe von wichtigen Tests erfolgreich abgeschlossen. Die Pilotanlage „SkyPower100“ kann damit in den Dauerbetrieb übergehen.

Die Idee hat das Potential, ein neues Kapitel der Windenergie aufzuschlagen. Während der Weg vom Testlauf zur Massentauglichkeit voller Hürden ist und noch viele weitere Tests und Analysen – hinsichtlich der Sicherheit, Umwelt, und Genehmigungen – erfordert, ist das Grundprinzip, mit dem ein Drachenkraftwerk Strom erzeugt, recht simpel.

Das von dem Hamburger Unternehmen Skysails ursprünglich für die Schifffahrt konzipierte System besteht aus fünf Hauptkomponenten: Einem frei fliegenden Zugdrachen mit Seil, einem Start- und Landesystem, einem Steuerungssystem, einem Generator und einer Trägerplattform.

Wie die Flugwindanlage funktioniert

Ein Start- und Landemast hebt den Drachen auf seine Starthöhe, dort entfaltet er sich auf seine Größe. Der Drachen ist mit einer Seilwinde am Boden verknüpft, in die ein Generator integriert ist. Sobald der Drachen aufsteigt, zieht er das Seil aus der Winde. Dabei erzeugt der Generator Strom.

Flug mit dem Winddrachen

Sobald das Seil seine maximale Länge erreicht hat, zieht der Generator den Drachen zurück. Dies verbraucht laut den Projekbetreibern nur einen Bruchteil der Energie, die beim Aufsteigen des Drachens erzeugt wird. Das Ganze dauert zwei bis drei Minuten und soll mit einer Nennleistung von 100 Kilowatt voll automatisch rund um die Uhr ablaufen.

Drachenkraftwerk
Der Drachen wird mit anfänglicher Hilfe des Startmastes 200 bis 800 Meter hoch fliegen.

Ein ganzes Konsortium arbeitet, gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, daran, die Anlage technisch und rechtlich auf deutschem Boden zu verankern. Skysails Power koordiniert das Projekt und ist hauptverantwortlich dafür, die Pilotanlage zu entwickeln, zu produzieren, zu installieren und zu testen. Die Energie und Versorgungsunternehmen EWE und EnBW sind dafür zuständig, Standorte zu suchen, sich um Genehmigungen zu kümmern, Fundamente zu setzen, die Drachen an Stromnetze anzuschließen und potentielle Zielmärkte zu analysieren. Auch das Institut für Antriebssysteme und Leistungselektronik der Leibniz-Universität Hannover ist involviert und kümmert sich vor allem um den Antriebsstrang.

Die Vorteile der Winddrachen

Die Windenergie über Drachen zu generieren, hat Vorteile. Die in der Höhe verschwindenden Drachen werfen laut den Projektbetreibern nur einen minimalen Schatten und sorgen für geringe Schall-Emissionen. Das Drachenkraftwerk nutzt zudem die sogenannte Höhenwindenergie. Sprich: den energiereichen und konstanten Wind in Höhen von bis zu 800 Metern, der eine stetige Stromproduktion generiert.

Wer eine Flugwindkraftanlagen baut, greift zudem laut den Projektbetreibern weniger in die Landschaft ein, als es beim Bau konventioneller Windenergieanlagen nötig ist. Die leichte und kompakte Bauweise erlaubt es außerdem, schwer zugängliche Gebiete zu erschließen.

Noch in den Startlöchern

Doch vieles muss auf diesem Gebiet erst noch erprobt und erarbeitet werden. In den letzten 15 Jahren entstand bereits eine rege Forschung – weltweit sind inzwischen laut der Webseite des Pilotprojektes „SkyPower100“ mehr als 50 Unternehmen und Forschungsinstitute aktiv.

Das Konsortium in Schleswig-Holstein untersucht weiterhin systematisch die Einflüsse auf die Umwelt, darunter, welche Auswirkungen es auf die Vogelbestände hat, die in die Flugbahn der Drachen geraten können. Neben Gutachten zu Geräusch-Emissionen sind vor allem auch Aspekte der Sicherheit des Drachenkraftwerks auf dem Prüfstand.

Für die Realisierung des Projektes wurde zum Beispiel in enger Abstimmung mit der Landesluftfahrtbehörde Schleswig-Holstein, dem Bundesverkehrsministerium, den umliegenden Gemeinden, der DRF Luftrettung sowie dem Luftsportverband ein Flugbeschränkungsgebiet eingerichtet. Die Erfahrungen hiermit sind ein wichtiger Schritt für die zukünftige Definition von Genehmigungen.

Denn ohne Genehmigung geht nichts. Nationale und internationale Voraussetzungen müssen überprüft und Verfahren und Definitionen schrittweise erarbeitet werden.

Indem die Pilotanlage nun in den Dauerbetrieb übergeht, ist das Konsortium einen Schritt weiter. Und ihr Enthusiasmus ist ungebrochen: Langfristig wollen sie eine Serienanlage für Drachkraftwerke entwickeln.

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August 14, 2020 at 08:30PM
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